Bewerbung einfach erklärt

Was gehört in einen Schweizer Lebenslauf?

Ademi Bewerbungsservice · 23. Oktober 2026

Dein Lebenslauf soll schnell zeigen, welche Erfahrung du mitbringst und wie sie zur ausgeschriebenen Stelle passt. Hier findest du eine praktische Reihenfolge und eine Checkliste für deine Bewerbung in der Schweiz.

In diesem Ratgeber
  1. Was gehört hinein?
  2. Aufgaben konkret beschreiben
  3. Wie lang soll der Lebenslauf sein?
  4. Lücken und Berufswechsel verständlich erklären
  5. Vor dem Versand: deine Checkliste
  6. Lebenslauf und Bewerbungsschreiben ergänzen sich

Was gehört hinein?

  • Kontakt: Name, erreichbare Telefonnummer und eine seriöse E-Mail-Adresse. Ergänze die für deine Bewerbung sinnvollen Kontaktdaten.
  • Berufserfahrung: Zeitraum, Arbeitgeber, Funktion und konkrete Aufgaben. Beginne mit der neuesten Station.
  • Aus- und Weiterbildung: Abschluss, Ausbildungsbetrieb oder Schule und Zeitraum. Wähle relevante Weiterbildungen aus.
  • Kenntnisse: Sprachen, Programme, Maschinen oder Arbeitsmethoden, die für die Stelle wichtig sind. Beschreibe dein tatsächliches Niveau.
  • Optional: Ein kurzes Profil oder passende Projekte können deinen Schwerpunkt zeigen. Ein Foto ist in der Schweiz üblich, aber freiwillig.

Aufgaben konkret beschreiben

Eine Stellenbezeichnung allein erklärt deinen Arbeitsalltag selten. Ergänze zwei bis vier kurze Punkte pro wichtiger Station. Nenne nur Tätigkeiten und Ergebnisse, die du belegen kannst.

FIKTIVES BEISPIEL

Sehr allgemein: «Im Lager gearbeitet.»

Konkreter: «Wareneingänge kontrolliert, Lieferungen für den Versand zusammengestellt und Lagerplätze im System gepflegt.»

Diese Formulierung passt nur, wenn du diese Aufgaben tatsächlich ausgeführt hast. Erfundene Zahlen und Qualifikationen gehören nicht in den Lebenslauf.

Wie lang soll der Lebenslauf sein?

So kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig: Eine gut lesbare Auswahl hilft mehr als eine lange Aufzählung. Für viele berufliche Wege sind ein bis drei Seiten praktikabel. Das ist eine Orientierung, keine allgemeine Pflicht. Berufsanfänger brauchen meist weniger Platz als Personen mit langjähriger relevanter Erfahrung.

Lücken und Berufswechsel verständlich erklären

Behalte wahre Zeitangaben bei. Eine berufliche Neuorientierung, Weiterbildung oder Familienphase kannst du sachlich benennen, soweit du sie angeben möchtest. Medizinische Einzelheiten musst du nicht in einen allgemeinen Mustertext übernehmen. Bei einem Branchenwechsel zeigst du, welche bisherigen Aufgaben auch für den neuen Beruf nützlich sind.

Vor dem Versand: deine Checkliste

  • Sind Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Daten aktuell?
  • Stimmen die Zeiträume mit deinen Unterlagen überein?
  • Erkennt man die für diese Stelle wichtigen Kenntnisse?
  • Ist der Text lesbar und frei von Rechtschreibfehlern?
  • Öffnet sich die PDF-Datei korrekt, und ist der Dateiname eindeutig, etwa «Lebenslauf_Lea_Muster.pdf»?
  • Hast du die Vorgaben der Stellenanzeige zu Format und Beilagen beachtet?

Lebenslauf und Bewerbungsschreiben ergänzen sich

Der Lebenslauf zeigt deinen Weg. Im Bewerbungsschreiben erklärst du, weshalb deine Erfahrung zur konkreten Stelle passt. Kopiere deshalb nicht einfach alle beruflichen Stationen in den Brief.

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Weiterführende Schweizer Informationen

Als allgemeine Orientierung: Bewerbung – Kanton Bern und Stellensuche und Bewerbung – Kanton Zürich. Dieser Ratgeber ersetzt nicht die konkreten Vorgaben der Stellenanzeige.